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Der äußere Eindruck:

Von vorne sieht der LII AUDIO schön aus: klassisch und modern zugleich. Die Konstruktion, das Material und die Farbe ist durchweg klassisch, aber der Druckgusskorb und die Fertigungsqualität sind modern. Die hellbeige Papiermembran ist von vorne glatt und von hinten fein strukturiert, die gelbbeige Textilsicke ist sehr dünn (halb durchsichtig) und sehr gleichmäßig mit der Membran verklebt. Der Druckgußkorb ist mittelgrau lackiert und der Sickenrand ist mit einem gleichfarbigen Dichtungsring abgedeckt - sehr dezent gemacht. Den Phaseplug aus Holz haben wir auch schon woanders gesehen (z.B. OMNES AUDIO L8 oder SONIDO SFR200), aber noch nie so schön.

Der Druckgußkorb hat 4 Befestigungslöcher - aber 6 Streben führen zum Magnetsystem. Das "versteckt" sich unter einer mittelgrauen Abdeckkappe. Der hohl liegende Aufkleber lässt vermuten, dass hier ein Kompensationsmagnet zum Einsatz kommt. Überhaupt ist man auf der LII AUDIO-Seite mit Prosa und Hintergrundinformationen (z.B. Schwingspulendurchmesser, Wickelhöhe, Luftspalthöhe, linearer Hub etc.) sehr sparsam. Dafür gibt es schöne Bilder und ein konzentriertes Datenblatt.
Die flach ausgeführte Zentrierspinne ist nicht hinterlüftet, die Zuleitungen sind im Übergang von Membrane auf den Schwingspulenträger auf gegenüberliegenden Seiten tangential an die Schwingspule herangeführt. So werden Taumelbewegungen durch unsymmetrische Belastung im Keim erstickt. Das Anschlussterminal weist Schraubklemmen auf, die auch 4 mm Bananenstecker aufnehmen.