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Der Frequenzgang:

. . . verläuft auf Achse bis 600 Hz fast perfekt linear. Zwischen 600 und 900 Hz gibt es einen ca. 4 dB tiefen Einbruch (Sickenresonanz?). Danach steigt der Schalldruck auf Achse bis 1500 Hz um ca. 5 dB an und steigt bis 15 kHz weitgehend gleichmäßig um weitere 4 dB an. Aus diesem Anstieg ragen nur 2 Resonanzen bei 3.2 (+4 dB) und 8 kHz (+8 dB) raus.
Die Bündelung setzt ab ca. 1200 Hz ein: unter 15° ist der Verlauf ähnlich wie unter 0°, allerdings knickt die Kurve bei ca. 2 kHz leicht nach unten ab (-5 dB bei 6 kHz, -12 dB bei 12 kHz). Die 30°-Kurve ist weitgehend linear bis 14 kHz, nur zwischen 6.5 und 9.5 kHz ist es 5 dB zu laut. Selbst die 60° Kurve ist bis 9.5 kHz weitgehend linear. Daher verwundert es nicht, dass auch der winkelgewichtete Schalldruck bis 9.5 kHz weitgehend linear ist.
Wenn man sich aber rosa Rauschen unter den verschiedenen Winkeln anhört (s. Player unten) dann stellt man fest, dass sich der Klangeindruck von Winkel zu Winkel jeweils stark ändert und nicht gleichmäßig abnimmt. Das entspricht sicher nicht der reinen Lehre, ermöglicht aber durch entsprechende Einwinkelung den Sound einzustellen.

Das Chassis Nr. 2 wurde im Mittel ca. 0.8 dB lauter gemessen als Chassis Nr. 1. Bei einer Nachmessung beider Chassis unmittelbar hintereinander waren aber beide Chassis fast gleich laut. Abgesehen davon ist die Streuung der beiden Chassis auf Achse im gesamten Frequenzbereich gering und auch der winkelgewichtete Schalldruck streut nur gering.

Pseudorauschen > 200 Hz (0°. 15°. 30°. 45°. 60°; MP3 42 kB)