Beitragsseiten

Der Klirrfaktor:

hier geht es weiter

Die Klirrkomponente K2 zeigt zwischen 80 Hz und 2 kHz ein weitgehend konstantes Verhalten und erhöht sich moderat mit dem Anregungspegel. Bei tieferen und höheren Frequenzen steigt der Klirrfaktor deutlich an. Der unharmonische K3 zeigt zwischen 50 Hz und 1.0 kHz ein weitgehend konstantes Verhalten und ändert sich mit dem Anregungspegel. Oberhalb von 1 kHz ist der Klirrfaktor deutlich niedriger.
Im Bereich der Sickenresonanz (Frequenzgangeinbruch zwischen 650 und 900 Hz) zeigt sich ein Anstieg des Klirrfaktors.

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 80 / 85 / 90 / 95 / 100 dB liegt K2 zwischen 50 und 10000 Hz im Mittel bei leicht erhöhten 0.471 / 0.7935 / 1.4105 / 2.769 / 5.792 %. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von moderaten 0.241 / 0.376 / 0.5495 / 0.8525 / 1.583 %. Bei 100 dB mittlerem Schalldruckpegel (das entspricht einem Anregungspegel von ca. 7 Watt) kollabiert das Chassis auch bei tiefen Frequenzen noch nicht.

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) wäre K2 im untersuchten Pegel- und Frequenzbereich nur im Bereich der Sickenresonanz hörbar. Die unharmonische Klirrkomponente K3 ist ab 85 dB Anregungspegel zwischen 398 und 1334 Hz gerade eben hörbar. Ab 90 dB Anregungspegel ist K5 von 224 bis 1189 Hz hörbar, K7 von 168 bis 1059 Hz. Die geradzahligen Klirrkomponenten K4, K6 und K8 sind deutlich weniger ausgeprägt. Das ca. 1 dB leisere Chassis Nr. 1 zeigt allerdings höhere Klirrwerte für K4, K6 und K8. Im Bassbereich sind die Klirrkomponenten erst unterhalb von 42 Hz hörbar.

Klirrfaktor bei 80 bis 100dB/1m (Halbraum, 20cm)