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Der Frequenzgang:

. . . verläuft von 160 Hz bis 3 kHz auf Achse weitgehend linear mit leicht steigender Tendenz (Mittelwert bei 500 Hz 90.02 dB, Steigung 1.19 dB/Oktave, Standardabweichung +/- 0.61 dB). Um 700 Hz gibt es eine kleine Überhöhung (die korrespondiert mit der Impedanzstörung bei 600 Hz). Zwischen 1400 und 3500 Hz gibt es einen ca. 3 dB hohen "Tafelberg", von 3.8 bis 6 kHz ein ca. 2.5 dB tiefes "Tafeltal". Ab da gibt es 3 nennenswerte Resonanzen bei 7, 10 und 18 kHz (die Impedanz lässt grüßen).
Unter 15° verhält sich der LY401F bis 9 kHz ähnlich (nur ca. 3 dB leiser bei 9 kHz), aber ab 30° geht es schon ab 4 kHz deutlich bergab.
Die Bündelung setzt ab ca. 2.2 kHz ein, nimmt aber erst oberhalb von 3.8 kHz so richtig Fahrt auf (60°, -5 dB). Wenn man das Pseudorauschen unter Winkeln abspielt hört sich der Hochtonabfall unter Winkel gleichmäßig kontinuierlich steigend an, der grundlegende Klangcharakter ändert sich nicht.

Der winkelgewichtete Schalldruck ist bis 2.7 kHz weitgehend konstant, fällt bis 5.4 dB weitgehend linear um 14 dB ab und dann bis 20 kHz nur noch um weitere 4 dB - wenn man sich die Resonanzen um 7, 10 und 18 kHz "wegdenkt". Diese sind ähnlich ausgeprägt wie auf Achse, daher steigt der Bündelungsgrad oberhalb von 2.5 auch kHz weitgehend gleichmäßig an.

Die Streuung der beiden Chassis auf Achse ist bis 20 kHz sensationell gut, unter Winkel gibt es leichte Unterschiede.

Pseudorauschen > 200 Hz (0°. 15°. 30°. 45°. 60°; MP3 42 kB)