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Der Klirrfaktor:

Die Klirrkomponente K2 zeigt oberhalb von 200 Hz einen weitgehend konstanten Verlauf und erhöht sich moderat mit dem Anregungspegel. Der unharmonische K3 ist um 1 kHz am geringsten und steigt zu tiefen/hohen Frequenzen deutlich/leicht an. Die Pegelabhängigkeit ist bis 95 dB gering. Höhere Klirrkomponenten sind oberhalb 350 Hz deutlich geringer.
Bei 95 und 100 dB gibt es oberhalb von 10 kHz Subharmonische, da kollabiert wohl der Bereich des Schwirrkonus (s. Modifikationen).

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 80 / 85 / 90 / 95 / 100 dB liegt K2 oberhalb von 100 Hz im Mittel bei (in Anbetracht der Membrangröße) noch geringen 0.278 / 0.496 / 0.895 / 1.626 / 3.174 %. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von noch geringen 0.313 / 0.430 / 0.636 / 1.019 / 1.795 % (getrieben vor allem durch den ansteigenden K3 < 300 Hz).

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) wäre K2 oberhalb 42 Hz im untersuchten Pegelbereich bis 95 dB unhörbar. Unterhalb von 80 Hz liegt der unharmonische K3 bei 95 dB oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle, außerdem im mittleren Frequenzbereich von 596 bis 1334 Hz. Ähnliches gilt für K5 unterhalb von 80 Hz und zwischen 224 und 708 Hz. Bis 90 dB tritt K7 nur ganz sporadisch auf, bei 95 dB fast kontinuierlich bis 531 Hz.
Bei dieser Disziplin verhalten sich beide Chassis sehr ähnlich.

Klirrfaktor bei 80 bis 100dB/1m (Halbraum, 20 cm)