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Der äußere Eindruck:

Der Raptor-15 Mk2 Alu ist ein Extrem-Lautsprecher durch und durch. Von vorne sieht man davon im versenkten Zustand nicht so viel, nur die breite Sicke deutet auf große Auslenkungsambitionen hin. Die Alu-Membran selbst sieht "klassisch" schlicht aus - sofern man es sich verkneift den mitgelieferten Raptor-Aufkleber auf die Staubschutzkalotte zu kleben. Dann wird klar, dass das Chassis aus der Car-HiFi-Ecke kommt.

Schaut man genauer hin bemerkt man, dass die breite Sicke nicht etwa wie üblich auf den Korb geklebt wird. Stattdessen sind der obere "Zierring" des Chassis und die Sicke ein Teil - somit kann sich die Sicke selbst bei extremsten Auslenkungen zumindest nicht vom Korb lösen . . .

Von hinten sieht der Raptor dann überhaupt nicht mehr "normal" aus: Wer einen Magneten mit großem Durchmesser erwartet hat (z.B. 220 mm) wird enttäuscht. dafür ist der Magnet sehr "dick". Des Rätsels Lösung: der Raptor hat 2 Antriebssysteme "hintereinander" geschaltet. Und wenn man schon eine 2-teilige Schwingspule und ein 2-teiliges Magnetsystem hat, dann gönnt man sich zur Feier des Tages auch noch eine 2. Zentrierspinne - und zwar sinnvollerweise auf der "Rückseite" des Antriebs, damit mögliche Taumelbewegungen im Keim erstickt werden. Und wegen dieser hinteren Zentrierspinne sieht der Raptor so ungewöhnlich aus. Das alles kann man sehr schön an einem zerlegten Muster des "kleinsten" Raptors erkennen, dem Raptor 10:


Die zweiteilige Schwingspule (innen und außen gewickelt) gehört zum außergewöhnlichen Antriebskonzept.

Da kommt Freude auf, beim Raptor 15 bekommt man für sein Geld viel Material.

Monacor Raptor 15 Alu

Monacor Raptor 15 Alu

Monacor Raptor 15 Alu

Monacor Raptor 15 Alu
Perfekte Verarbeitung eines "state of the art" Chassis.

Der Raptor 15 Mk2 Alu wird - standesgemäß - in einem doppelten, dicken Pappkarton geliefert, der alleine fast 1 kg wiegt. Das dient nicht nur zum Schutz des Chassis, sondern auch dem Schutz des Fußes, auf den der Raptor 15 Mk2 Alu fallen könnte . . .