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Sprungantwort/Pegellinearität

Die Sprungantwort sähe fast aus wie aus dem Lehrbuch - wäre sie nicht vom abklingenden Membranresonanz überlagert. Die oberste Membranresonanz bei 8 kHz (1/0.125 ms = 8.00 kHz) ist noch klar zu erkennen, dann klingen die "langsameren" Resonanzen bei 4.1, 5 und 6.1 kHz aus und überlagern sich gegenseitig.
Das periodenskalierten Zerfallspektrum sieht bis 4 kHz sehr gut aus, darüber fängt der Bereich der Membranresonanzen an. Um 700 und 850 Hz ist das Ausschwingen auch leicht verzögert, das dürften gut bedämpfte Sickenresonanzen sein.

Sprungantwort (Chassis 1, 20 cm. 0°)

Zerfallspektrum (Chassis 1, 20 cm. 0°)


Die Pegellinearität:

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 90 bis 110 dB in 1 m Abstand gibt es bei Anregung von 200 bis 20000 Hz oberhalb von 110 Hz nur ganz sporadisch Linearitätsfehler > 0.5 dB.
Erhöht man die Anregung um 6 dB, dann zeigen sich unter 150 Hz und über 4 kHz deutliche Kompressionserscheinungen. Bei der höchsten Pegelstufe (116 dB) gibt es breitbandige Kompressionserscheinungen - das könnte aber auch schon das Mikrofon sein (in 48 cm Abstand beträgt der Schalldruckpegel dann schon 122 dB). Um die 116 dB Schalldruck zu erzeugen sind bereits knapp 30 Volt oder 170 Watt Verstärkerleistung nötig . . .