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Der Klirrfaktor:

Die Klirrkomponente K2 verläuft zwischen 150 und 3000 Hz weitgehend linear und steigt moderat mit dem Anregungspegel an. K3 verläuft in diesem Bereich auch näherungsweise linear (aber schon deutlich verzappelter) und steigt erst bei 105 dB deutlich an. Bei 1.6 kHz (= 1/3 der Membranresonanz von 3.9 kHz) erreicht K3 bei niedrigen Pegeln sein Maximum. Bei den höheren Klirrkomponenten fällt K5 mit einer Spitze um 780 Hz auf (= 1/5 der Membranresonanz von 3.9 kHz). Ab 95 dB tritt auch bei der Membranresonanz selbst eine Klirrspitze auf.

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 85 / 90 / 95 / 100 / 105 dB liegt K2 zwischen 50 und 2000 Hz im Mittel bei 0.38 / 0.70 / 1.31 / 2.63 / 6.56%. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von (zumindest bis 100 dB) recht niedrigen 0.11 / 0.11 / 0.14 / 0.34 / 1.49%.

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) wäre K2 im untersuchten Pegel- und Frequenzbereich komplett unhörbar. Demgegenüber ist K3 bei 90 dB von 1000 bis 2000 Hz oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle (bei 100 dB gilt dies von 1000 bis 1500 Hz). Die K5-Spitze bei 780 Hz (= 1/5 der Membranresonanz von 3.9 kHz) ist bei allen Pegeln hörbar, dafür ist aber K4 bei allen betrachteten Pegeln unterhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle.

Klirrfaktor bei 85 bis 105dB/1m (Halbraum, 20cm)