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Der Klirrfaktor:

Die Klirrkomponente K2 zeigt oberhalb von 50 Hz ein weitgehend lineares Verhalten und steigt moderat mit dem Anregungspegel. Der unharmonische K3 steigt unterhalb von 100 Hz deutlich und oberhalb von 200 Hz bis 1 kHz leicht an und zeigt ein Plateau von 1.25 bis 3.15 kHz. Dabei steigt K3 nur gering mit dem Anregungspegel. Ein ähnliches Verhalten zeigt K5 bei 60% (3/5) der obigen Frequenzen.

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 80 / 85 / 90 / 95 / 100 / 105 dB liegt K2 zwischen 50 und 2500 Hz im Mittel bei geringen 0.160 / 0.284 / 0.503 / 0.915 / 1.779 / 1.649 %. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von moderaten 0.209 / 0.238 / 0.286 / 0.397 / 0.829 / 2.167%. Bei 105 dB mittlerem Schalldruckpegel (das entspricht einer Anregung von 44 Watt) kommt das Chassis an seine Grenzen.

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) wäre K2 im untersuchten Pegel- und Frequenzbereich weitgehend unhörbar - lediglich bei sehr tiefen Frequenzen und höheren Pegel besteht die Chance K2 zu hören (bis 85 dB < 34 Hz, bis 95 dB 38 Hz, bis 105 dB 42 Hz). Auch K3 ist bei tiefen Frequenzen und höheren Pegeln hörbar (< 30 Hz bei 80 dB bis < 50 Hz bei 105 dB) - das ist für einem 17er OK. Aber auch im mittleren Frequenzbereich ist K3 zwischen 596 und 1679 Hz bei Pegeln von 80 bis 90 dB leicht oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Bei höheren Pegeln nimmt K3 kaum zu, daher ist er bei 100 und 105 dB mittlerem Schalldruckpegel "nur" von 944 bis 1585 Hz wahrnehmbar. K4 ist nur bei tiefen Frequenzen und hohen Pegel hörbar. K5 verhält sich ähnlich wie K3 und ist zwischen 562 und 1334 Hz wahrnehmbar. Beide Chassis verhalten sich weitestgehend identisch - ein weiteres Zeichen für eine gute Serienkonstanz

Klirrfaktor bei 80 bis 105dB/1m (Halbraum, 20cm (105 dB 48 cm))