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B&C 15PS100/8 - TSP

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Die TSP:

Membranfläche: Außendurchmesser:
Innendurchmesser:
Plugdurchmesser:
-> Membranfläche Sd:
355 mm
320 mm
0 mm
894.6 cm²
TSP aus Messung
mit Zusatzmasse
(Mittelwert und Streuung
von 2 Chassis, Anregung -12 dB):
Resonanzfrequenz Fs
DC-Widerstand Rdc
Mechanische Güte Qms
Elektrische Güte Qes
Gesamtgüte Qts
Effektive bewegte Masse Mms
Äquiv. Luftvolumen Vas
Kraftfaktor BL
Wirkungsgrad Eta (1m, Halbraum)
39.00 Hz (+/-24.6%)
5.22 Ohm (+/-4.1%)
4.927 (+/-5.4%)
0.418 (+/-16.9%)
0.385 (+/-16.2%)
166.4 gr (+/-9.5%)
122.1 dm³ (+/-39.2%)
22.44 N/A (+/-2.8%)
93.14 dB (+/-0.61)

 

Im Impedanzverlauf deutet sich eine Membranresonanz bei 330, 1330 und 1770 Hz an, die sich - wie üblich - allesamt im Frequenzgang wiederfinden.

 

Auffällig beim von einem Abonnenten zur Verfügung gestellten Chassispaar war die sehr hohe Streuung der TSPs: Chassis 1 mit der Seriennummer 01600608 hat ein Fs von 32.2 Hz, Chassis 2 (SN 12020947) von 47.8 Hz. Der Unterschied der Membraneinspannung ist schon durch Eindrücken der Membran deutlich spürbar! Damit einher gehend ändern sich natürlich auch die Güten und das Äquivalentvolumen. Normalerweise ist das nicht so schlimm, da sich diese Unterschiede bei der Gehäuseauslegung weitgehend gegenseitig kompensieren, solange die "wesentlichen" TSPs wie Rdc, Sd, Mms und BL gleich bleiben. Zumindest bei der Masse gab es jedoch auch deutliche Unterschiede (Chassis 177.5 = gr, Chassis 155.2 = gr), möglicherweise wurde das Chassis im Verlauf seines Produktionslebens auch entsprechend verändert. Dadurch unterscheiden sich die Chassis auch recht deutlich in ihrem Referenz-Wirkungsgrad.
Die TSPs von Chassis 1 (Fs = 32.2 Hz, Qts = 0.341, Vas = 156 l) stimmen recht gut mit den Herstellerangaben überein (Fs = 33 Hz, Qts = 0.31, Vas = 152 l), Chassis 2 verhält sich aber völlig anders (Fs = 45.8 Hz, Qts = 0.429, Vas = 88.3 l)
Die mechanische Güte ist mit 4.74 bzw. 5.12 nur im mittleren Bereich: am nicht leitenden Glasfaser-Schwingspulenkörper wird es wohl kaum gelegen haben, eher noch an der nicht hinterlüfteten Zentrierspinne.
Natürlich würde man aufgrund der unterschiedlichen TSP-Datensätze unterschiedliche optimale Gehäuse ermitteln (Chassis 1/2: 80/105 l, Fb = 38/43 Hz). Was würde aber passieren, wenn man beide Chassis trotzdem virtuell in dasselbe Gehäuse einbauen würde. Da das Chassis als Frontlautsprecher (Stellung "large") eingesetzt werden soll haben wir das Gehäuse 100 Liter groß gemacht und auf 35 Hz abgestimmt. Dann liegen die beiden gemessenen Chassis und die Herstellerangabe gar nicht so weit auseinander:


-> der Einfluss der Streuung von TSPs wird oft überbewertet . . .

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