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Der äußere Eindruck:

Von vorne sieht der CSS SDX12 noch relativ normal auf, da fällt nur die relativ breite Sicke auf. Die Membran ist aus luftgetrocknetem Papier, die 118 mm durchmessende Staubschutzkalotte aus Kunststoff. Spannend wird es erst auf der Rückseite . . .


Der Druckgusskorb bietet mit 8 Löchern reichlich Befestigungsmöglichkeiten - aufgrund des "Kampfgewichts" von ca. 20 kg sollte man hier aber tunlichst keine Holzschrauben verwenden, sondern M6-Maschinenschrauben mit Einschlagmuttern. Der Korbrand ist mit 6 massiven Doppelstreben mit dem "gewichtigen" Antriebssystem verbunden. Den Löwenanteil des Gewichts macht nicht einmal der 220 mm durchmessende und 25 mm hohe Magnetring aus, sondern die massive vordere und hintere Polplatte.


Die Schwingspule hat einen Durchmesser von 75 mm und bietet Platz für 2 unabhängige Spulen mit jeweils 2 Ohm Nennimpedanz. Diese werden im Car-HiFi-Einsatz (wo es viel Strom aber wenig Spannung gibt) vorzugsweise parallel geschaltet, zuhause werden beide Spulen in Reihe geschaltet.


Die Zentrierspinne ist großzügig hinterlüftet. Die beiden Anschlüsse befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten, die Litzen der Zuleitungen sind großflächig mit der Zentrierspinne verbunden. Dadurch bleibt die Belastung bei großen Auslenkungen symmetrisch und die Zuleitungen "klappern" nicht - bei 28 mm linearem Hub ist das sonst kaum zu lösen . . .