Beitragsseiten

Srungantwort/Pegellinearität

 

Sprungantwort (Chassis 1, 20 cm. 0°)

Die Sprungantwort ist mit einer mittelfrequenten Schwingung überlagert (1/0.680 ms = 1470 Hz -> ungefähr die höchste Membranresonanz). Denk man sich diese weg bleibt ein relativ langsamer Ausschwingvorgang übrig, eben das, was man von einer unteren Grenzfrequenz von 25 Hz erwarten kann. Die folgende Sprungantwort zeigt das Ausschwingen eines Hochpassfilter 2. Ordnung mit F=23.5Hz und Q=0.544 (TSPs des SDX12) überlagert mit dem Ausschwingen eines Hochpassfilter 2. Ordnung mit F=20Hz und Q=0.707 (Hochpassfilter Mikrofonvorverstärker)

Zerfallspektrum (Chassis 1, 20 cm. 0°)

Das periodenskalierten Zerfallspektrum sieht gut aus - bis auf die Membranresonanzen bei 700 und vor allem 1350 Hz, die deutlich länger ausklingen.

Die Pegellinearität:

Bei einer Anregung von 1 bis 10 Volt (das entspricht einem mittleren Schalldruckpegel von 76 bis 96 dB in 1 m Abstand) sind oberhalb von 50 keine Linearitätsfehler > 0.5 dB erkennbar. Unter 50 Hz ist diese Messmethode kritisch, da dort das Hintergrundgeräusch zu hoch ist und so die Referenzmessung mit der kleinsten Anregung "unsicher". Hier kann man nur den Farbwert der höchsten Anregungsstufe mit den Farbwerten der "leiseren" Stufen vergleichen. So gesehen bleiben die Farbwerte von +20dB bis +10dB weitgehend gleich, darunter gibt es dann Fluktuationen, die auf das Hintergrundgeräusch zurückzuführen sind.
Erhöht man die Anregung um 6 dB (2 bis 20 Volt = 82 bis 102 dB) fängt das Chassis um 100 Hz ab +20 dB leicht an zu komprimieren. Eine Anregung mit 20 Volt entspricht bei einer Nennimpedanz von 6 Ohm einer Leistung von 67 Watt.