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Der Klirrfaktor:

Die Klirrkomponente K2 zeigt oberhalb von 80 Hz ein weitgehend lineares Verhalten und steigt moderat mit dem Anregungspegel. Der unharmonische K3 bleibt bis ca. 1.0 kHz auf moderatem Pegel, steigt dann aber bis 1.7 kHz (ca. 1/3 der Membranresonanz um 5 kHz) deutlich an; oberhalb von 500 Hz ändert sich bei höheren Pegeln kaum etwas. Von den höheren Klirrkomponenten ist nur noch K5 erwähnenswert, die bei 1/5 der Membranresonanz (= 1 kHz) ihre höchsten Werte erreicht.

Bei einem mittleren Schalldruckpegel (40 bis 500 Hz) von 80 / 85 / 90 / 95 / 100 dB liegt K2 zwischen 40 und 200 Hz im Mittel bei geringen 0.227 / 0.403 / 0.706 / 1.140 / 1.816 %. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von geringen 0.195 / 0.240 / 0.326 / 0.487 / 0.999 %. Selbst bei 100 dB mittlerem Schalldruckpegel (das entspricht einem Anregungspegel von 20 Volt an 6 Ohm = 67 Watt) "explodiert" der Klirrfaktor noch nicht.

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) wäre K2 im untersuchten Pegel- und Frequenzbereich weitgehend unhörbar - lediglich bei sehr tiefen Frequenzen besteht die Chance K2 zu hören (< 34 Hz bei 90 dB). Der unharmonische K3 ist bei 90 dB nur bei tiefen Frequenzen < 27 Hz hörbar. Die höheren Klirrkomponenten sind im Subwooferbetrieb unbedeutend: K3 ist erst um 473 Hz hörbar (1/3 der Membranresonanz um 1400 Hz), K5 erst um 282 Hz (1/5 der Membranresonanz um 1400 Hz).

Klirrfaktor bei 80 bis 100dB/1m (Halbraum, 20cm)