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HiFi-Selbstbau-Fazit:

Der CSS SDX12 schlägt sich in den Disziplinen Pegellinearität und Klirrfaktor sehr gut. Der Einsatzbereich ist auf maximal 450 Hz beschränkt. Der Wirkungsgrad ist mit simulierten 83 dB/W/m recht niedrig. Für hohe Schalldruckpegel sind also hohe Verstärkerleistungen nötig, der SDX12 ist laut Hersteller bis 1000 Watt belastbar und kann diese Leistung dank extrem hoher linearer Auslenkung von +/- 28mm auch tatsächlich in Schalldruck umsetzen - Respekt!

Dank hoher Membranmasse und starkem Antrieb reichen schon 40 Liter für eine untere Grenzfrequenz von 33 Hz. In einem 64 l großen Bassreflexgehäuse geht es bis 23 Hz runter - da macht Heimkino schon Spaß. Wer viel Platz hat kann auch 150 l spendieren - dann geht es sogar bis 16 Hz runter.

So tiefe Abstimmfrequenzen erfordern allerdings entsprechende Passivstrahler. CSS hat da eine hochgradig intelligente Lösung im Programm - den APR12 (APR steht für Adjustable Passive Radiator also einstellbarer Passivstrahler). Der besondere Gag des CSS APR12 ist, dass er VON AUSSEN einstellbar ist -> SEHR praktisch.

Mit einem UVP von 440 € für den CSS SDX12 und je 99 € für die beiden CSS APR-12 ist diese Kombination nicht gerade ein Schnäppchen - und die 1000 Watt-Endstufe muss ja auch noch gekauft werden. Lohn dieser Materialschlacht ist dann aber eine äußerst kompakte uneingeschränkt heimkinotaugliche Subwooferlösung, die im Freifeld in 1m Abstand 113 dB Schalldruck bei 25 Hz erzeugen kann . . .

So sieht dann übrigens der Bauvorschlag von CSS für die oben genannte Kombination aus:

Kompletter Datensatz von 2 Chassis (Impedanz, Schalldruck im OCT-Format, Klirrfaktor und komplexer Frequenzgang als TXT-Datei, ZIP, 175 kB kB)

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