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Der Klirrfaktor:

Die Klirrkomponente K2 zeigt zwischen 40 Hz und 1.5 kHz ein weitgehend konstantes Verhalten und erhöht sich moderat mit dem Anregungspegel. Der unharmonische K3 zeigt zwischen 70 Hz und 1.0 kHz ein weitgehend konstantes Verhalten und ändert sich in diesem Frequenzbereich kaum bei ansteigendem Pegel. Das gilt sinngemäß auch für die Klirrkomponenten K4, K5 und K7 (bei reduzierter oberer Grenzfrequenz).
Bei 1/3 der Membranresonanz von 5.3 kHz (ca. 1.8 kHz) zeigt sich ein ausgeprägtes Maximum der Klirrkomponente K3, bei K5 und K7 tritt dieses entsprechend bei 1060 bzw. 760 Hz auf.

Bei einem mittleren Schalldruckpegel von 85 / 90 / 95 / 100 / 105 / 110 dB liegt K2 zwischen 35 und 355 Hz im Mittel bei noch geringen 0.278 / 0.498 / 0.904 / 1.621 / 1.922 / 3.294 %. Für K3 gilt in diesem Bereich ein Mittelwert von (bis 100 dB) geringen 0.081 / 0.108 / 0.171 / 0.351 / 0.942 / 2.447 %. Bei 110 dB mittlerem Schalldruckpegel (das entspricht einem Anregungspegel von ca. 45 Watt) beginnt das Chassis zu kollabieren.

Nach unseren Untersuchungen (Klirrfaktor - wie viel ist zu viel?) wären ab 355 Hz nur K3 und K5 im untersuchten Pegelbereich oberhalb der Wahrnehmbarkeitsschwelle. Bis 95 dB sind unterhalb von 27 Hz nur K2 und K3 hörbar, selbst bei 110 dB gilt dies erst ab 38 Hz. Beide Chassis verhalten sich sehr ähnlich.

Klirrfaktor bei 85 bis 110dB/1m (Halbraum, 20 bzw. 48 cm)