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Sprungantwort/Pegellinearität

Die Sprungantwort sieht ungewohnt aus: nach dem Einschwingen überlagern sich zunächst die beiden Membranresonanzen bevor sich die Resonanz um 1800 Hz (= Periodenlänge 1/1800 = 0.566 ms) durchsetzt. Denk man sich diese "hochfrequenten" Überlagerungen weg bleibt (wegen der niedrigen Resonanzfrequenz von 26.3 Hz) ein langsames Ausschwingen übrig.
Das periodenskalierten Zerfallspektrum sieht gut aus - bis auf die Membranresonanz bei 1.8 kHz, die wesentlich länger ausklingt.

Sprungantwort (Chassis 2, 20 cm. 0°)

Zerfallspektrum (Chassis 2, 20 cm. 0°)

Die Pegellinearität:

Bei einer Anregung von 85 bis 105 dB (das entspricht einer Eingangsleistung von 1.3 bis 130 Watt) sind bis 103 dB (82 Watt) so gut wie keine Linearitätsfehler > 0.5 dB erkennbar. Bei den beiden letzten Pegelstufen kommt es vor allem zwischen 70 und 250 Hz zu höheren Nichtlinearitäten: in diesem Frequenzbereich liegt die Impedanz unter 4.5 Ohm, der Messverstärker muss entsprechend hohe Ströme von bis zu 6 Ampère (RMS) bzw. 8.5 Ampère (Peak) liefern. Dabei wirken dann Spitzenkräfte von 8.5 [A] * 14.08 [N/A] = 120 Newton auf unser Messpodest.