HiFi-Selbstbau

Messenachlese HiFi-Music-World 2008


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Kleine Messenachlese HiFi-Music-World 2008

Unsere Vorstellungen waren dank der ungewöhnlichen Lautsprecher und interessanten Workshops gut besucht. Dabei ging es bei unseren Darbietungen zum größten Teil um gut klingende Musik und die Lautsprecher waren meist nur die Klangskulpturen die zu funktionieren hatten.

Da wir für unsere drei verschiedenen Lautsprechercharaktere auch entsprechende Musik anbieten mussten, lag es nahe eine kleine Software zu schreiben die Musikfiles auf ihren Inhalt hin untersuchen kann. Diese Software, die vollständige Titelliste der gespielten Lieder und einige Bilder finden Sie in unserem kleinen Messe-Bericht

Bericht zur HMW 2008 (öffentlich)


Kleine Nachlese der HiFi-Music-World 2008

Auf der Messe wurden wir immer wieder nach den Musikstücken gefragt, daher hier eine kleine Empfehlungsliste-Liste:

von Theo´s CD

zusätzlich von Pico empfohlene Stücke

Und natürlich darf auch die Manger CD nicht fehlen die ihr in unserem Shop bekommen könnt.

Wir bevorzugen Stücke die nur wenig dynamikkomprimiert sind, da eine Dynamikkompression immer mehr oder weniger starke Klangeinbußen mit sich bringt. Wenig dynamikkomprimierte Stücke erkennt man daran, dass es einen großen Unterschied zwischen Maximalwert und energetischem Mittelwert (RMS-Wert) gibt. Dies entspricht auch der Initiative Turn me up!.
Der RMS-Wert entspricht bei normaler Musik deutlich mehr dem Lautstärkeempfinden als der Maximalwert, daher verfehlt eine "Normalisierung" der Amplitude auf den Maximalwert beim CD-Brennen auch seine Wirkung.
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Um die Analyse zu vereinfachen haben wir ein kleinen Progrämmchen (s.u.) geschrieben, welches das Zeitsignal von Audio-Dateien (8- oder 16-bit WAV, Mono oder Stereo) darstellt und die charakteristischen Werte Maximalwert und energetischer Mittelwert (RMS-Wert) in dB relativ zum theoretischen Maximalpegel (= 0 dB) darstellt. So sieht z.B. ein tot komprimiertes Popstück aus (Culcha Candela / Ey DJ):

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Und so ein hochdynamisches Schlagzeugsolo (Sheffield Drum Record / Ron Tutt):

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Der energetische Mittelwert des Schlagzeugsolos ist knapp 20 dB geringer, d.h. um beide Stücke gleich laut klingen zu lassen muss man die Verstärkerleistung verhundertfachen!!! Zur Wiedergabe der kurzen Schalldruckspitzen werden dann bei gehobener Zimmerlautstärke kurzzeitig mehr als 100 Watt in die Lautsprecher geschoben!

Merke: Ab einer Pegeldifferenz zwischen Maximal- und RMS-Wert von weniger als 15 dB ist die Dynamikkompression immer dann mit deutlich hörbaren Klangeinbußen verbunden, wenn nicht nur tieffrequente Signale komprimiert werden!

Das Programm JustTimeStat (ZIP-Datei, 20 kB) muss nicht installiert sondern nur entpackt werden. Ggf. wird noch die Visual Basic Runtime-Library MsVbVm50.dll benötigt.

Weiterführende Literatur:


Workshop Multi-Subwoofer

Im Rahmen des Workshops wurden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt den Hörraum zu verstehen:
  1. Feste Frequenz einstellen und durch den Raum wandern -> man erkennt laute und leise Stellen
    Als Anregung bieten sich Test-CDs oder einfache (Software-) Sinusgeneratoren an, z.B. dieser hier (ZIP-Datei, 234 kB), der einfach nur entzippt werden muss (keine Installation)
  2. Frequenzbereich mit einem Gleitsinus überstreichen -> auf "Gleichmäßigkeit" der Lautstärke achten. Im Workshop wurde dieses Signal verwendet (logarithmischer Sinussweep von 30 - 100 Hz auf und ab, brennfertige WAV-Datei gezippt, 1.57 MB)
Trick: Statt den Subwoofer durch die Wohnung zu tragen können Sie auch die Plätze tauschen. Der Subwoofer kommt auf den Hörplatz (Bass in Ohrhöhe) und das Mikrofon (= Ihr Ohr) sucht eine "schöne" Stelle für den Basslautsprecher, an der die Wiedergabe möglichst gleichmäßig klingt

Neben der subjektiven Beurteilung ist eine objektive Messung bei größeren Umbauten hilfreich, da das akustische Gedächtnis nicht lange vorhält. Für die Ermittlung der Raummoden reicht dabei ein preiswertes Desktop-Mikrofon (z.B. dieses hier unter Messen/Mikrofone) und eine normale Soundkarte mit Mikrofoneingang aus. Ein evtl. Bassabfall der Soundkarte sollte mit einem Loop-Back-Test gecheckt werden (Line Out -> Mic In, s. Einfach messen mit JustOct).

Weiterführende Literatur:

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Hartgesottene ließen sich vom "Jogingworkshop Multi-Subwoofer nicht schockieren, auch wenn man schon mal durch
den Raum rennen musste.


unser Monsterprojekt BigLine

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sorgte für viel Spaß mit tiefen Tönen und für volle Vorführungen.

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Ebenso fand der Workshop "Warmer Klang mit Röhren" von Ulrich Apel (VDT) großen Anklang beim Publikum.

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Auch sonst gab es einiges zu bestaunen, die Flurstände und die gläsernen Austellungskabinen wollten ergangen werden, viel fürs Auge, weniger für die Ohren.

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