Verschiedenes

HighEnd 2010

Messebericht High-End 2010

Aus Sicht des Lautsprecher-Selbstbaus fiel auf dieser High-End vor allem auf, dass die in den letzten Jahren vertretenen Lautsprecherfirmen wie ETON, MOREL, SB-ACOUSTICS, SCAN-SPEAK, SICA und Lautsprecher-Vertriebe wie INTERTECHNIK (diverse) und TYMPHANY (PEERLESS, VIFA) durch Abwesenheit glänzten.

Von den bekannteren Firmen haben wir lediglich WAVECOR getroffen. Überraschungsgast war Audio Consequence mit seinem "umgedrehten" Koaxialchassis und Zellaton, die die in 3. Generation gefertigten Podszus-Chassis zeigte - die aber (mit Ausnahme der Car-HiFi-Chassis) für den DIY nicht zur Verfügung stehen.

Im Folgenden haben wir die uns aufgefallenen Firmen in alphabetischer Reihenfolge beschrieben, wobei wir natürlich mit der DIY-Brille über die High-End gegangen sind. Ein besonderer Trend im Jahr 2010 schien der Einsatz von AMT-Hochtöner zu sein.


Amazon-Audio

Bei Amazon-Audio fiel mir ein weiterer Lautsprecher mit AMT-Hochtöner auf, der A.M.T. One. Hier sitzt vor dem AMT einseitig eine akustische Streulinse, die das Rundstrahlverhalten beeinflussen soll. Im Bassbereich kommt ein 38cm Chassis zum Einsatz, ähnlich wie bei Jamo verzichtet der A.M.T. One auf ein Gehäuse, wobei hier aber auch der Hochtöner als Dipol spielt. Die Musik wirkte lebendig und löste sich von den Lautsprechern.


AMI HiFi

Bei AMI-Hifi traf ich einen alten Bekannten aus der DIY-Szene, Calvin den Eselmann, aka Christoph Neuhaus. Vor 6 Jahren hatte er einen Elektrostatischen LautSprecher (kurz: ELS) selbst entwickelt und auf der 2. HiFi-Music-World in Wetzlar mit Subwoofer vorgeführt. Der auf der High-End gezeigte purist ESL dürfte die Weiterentwicklung dieses schon damals vielversprechend klingenden ELS sein. Unterstütz wurde der ELS von einem Schwesterpanel mit 8 Stück 20cm Chassis mit schwarzer Alumembran im geschlossenen Gehäuse. Angetrieben wurde das Ganze von 4 Mono-Endstufen Kronzilla DM, als Quelle fungierte der purist hdr, der per iPod Touch ferngesteuert wurde.

Zunächst gab es ELS-freundliche Musik (schnelle akustische Instrumente wie z.B. Gitarre) und ich konnte mehrere mittige Plätze ausprobieren, nur um schließlich auf dem einzigen roten unter vielen schwarzen Sesseln zu landen, der auch meiner Meinung nach der beste Platz war. Da der Eselmann wusste, dass ich so meine Vorbehalte gegenüber ELS habe (meiner Meinung nach können ELS im Grundtonbereich z.B. bei tiefen Männerstimmen keinen glaubhaften Körper erzeugen) spielte er das Stück Billie Jean von Michael Jackson mit recht hohem Pegel. Hier wollte er wohl demonstrieren mit welchem Druck die Synthesizer-Basslinie von den ELS gespielt wird. Das Ergebnis war wirklich beeindruckend, allerdings hörte ich eine ausgeprägte Verzerrung, an die ich mich nicht erinnern konnte. Zuhause habe ich noch einmal einen Quercheck mit der Original Thriller CD und meinen Boxen sowie mit Kopfhörer gemacht und muss meinen ersten Eindruck revidieren. In den ersten 8 Takte sind 2 zusätzliche Synthesizertöne tatsächlich stark verzerrt, danach sollte die Basslinie allerdings völlig unverzerrt sein. Vielleicht wurde dies bei späteren Abmischungen ja auch geändert. Wie dem auch sei, die purist ELS machte jedenfalls auch mit grundtonintensiver Musik Spaß.


ASW

Auch hier viel uns im Vorbeigehen ein Lautsprecher mit AMT-Hochtöner auf, der Chelys. Der Wirkungsgrad wird mit 93.5 dB/2.83V/m angegeben, die Bässe sind aus der Illuminator-Serie von SCAN SPEAK und der Hochtöner von Mundorf. Die Trennfrequenz soll bei "mutigen" 3600 Hz liegen und die Filtersteilheit soll 18 bzw. "mutige" 6 dB betragen.

Hier gibt es einen Testbericht dazu (AreaDVD).


ATC

Das Kürzel ATC (= Acoustic Transducer Company) kennt man vielleicht von unserer Lieblings-3"-Mitteltonkalotte, der ATC SM-75 1508 SUPER. ATC baut jedoch auch komplette Monitorlautsprecher. Dieses Mal hatten sie auch einen Lautsprecher für zuhause mit, die EL 150 SLP. Die 3" Mitteltonkalotte bekam ein silbernes Waveguide, die Frontplatte der 1" Hochtonkalotte ist ebenfalls silbern und enthält eine kleine Schallführung. Auch der 38er !!! Bass hat einen silbernen Rahmen. Die Trennfrequenzen werden mit 380 und 3500 Hz angegeben - ganz schön mutig für eine Mitteltonkalotte. Das ganze sitzt in einem relativ flachen, relativ breiten, ovalen Gehäuse.

Gespielt wurde eine kleine Jazzbesetzung mit Saxophon - da war die Mitteltonkalotte natürlich in ihrem Element. Es klang anspringend, direkt - da war Leben drin! So in etwa stellen wir uns unsere neue Passivreferenz rund um die ATC-Kalotte vor. Allerdings soll unsere Version nicht 91 dB/2.83V/m machen sondern deren 95 - mal sehen ob es klappt.


Audel Art Loudspeakers

Neben relativ konventionellen Boxen fiel mir dieser "Würfel" auf, der eine "gewagte" Anordnung von Tief- und Hochtöner aufweist, die man vielleicht noch aus den 80er Jahren kennt. Damals hat man die Boxen noch ins Regal gestellt, manchmal quer und manchmal hochkant, wie gerade Platz war. Damit es immer irgendwie ein bisschen hinkam (aber nie so richtig) hat man den Hochtöner diagonal eingebaut.


Avantgarde Acoustic

Avantgarde Acoustic ist schon seit vielen Jahren auf der High-End vertreten. Als Hersteller von großen Horn-Lautsprecher-Systemen mit hohem Wirkungsgrad kommen nur die großen Räume im Atrium zur Vorführung in Frage. Und dort erlebte ich auch dieses Jahr wieder eine - Enttäuschung. Dieses Jahr mit der Duo Mezzo.

OK, beim Soundtrack der "Swing Kids" kamen die Bläser der Bigband zwar klar rüber, aber obwohl ich in der Mitte saß war die Darstellung extrem flächig und leblos. Der Bass war eine Katastrophe: nicht tief, nicht druckvoll und total verhallt hatte er nichts mit dem Rest der Musik zu tun - viel Krach für 35000 € Paarpreis. Und da sagt man Lautsprecher mit Waveguide (und das dürfte auf Hornlautsprecher wohl zutreffen) würden den Hörraum tendenziell ausblenden. Hier wurde nur wieder einmal gezeigt, dass das (leider) nicht stimmt: auch Hornlautsprecher brauchen einen Hörraum mit geringer Nachhallzeit im Grundtonbereich und müssen gut aufgestellt sein.


Audio Consequence

Vor mehreren Jahren hat sich Michael Lenz in den Kopf gesetzt ein Koaxialchassis zu bauen, das die "üblichen" Nachteile dieser Bauform vermeiden sollte. Das Ergebnis sollte schon auf der letzten Hifi-Music-World vorgestellt werden. Da Michael Lenz mit dem Ergebnis aber noch nicht zufrieden war hat er noch weiter getüftelt. Zur diesjährigen High-End konnte nun endlich eine Version präsentiert werden, die dem endgültigen Produkt weitgehend gleicht und nur noch in Details einen letzten Schliff bekommt.

Ab dem 3. Quartal 2010 soll das Chassis voraussichtlich erhältlich sein, und wir hoffen, dass es dieses Jahr auf der HiFi-Music-World in Stuttgart zu hören sein wird.

Wie man deutlich sieht unterscheidet sich das Chassis deutlich von "üblichen" Koaxialchassis. Die Erklärung für die einzelnen Teillösungen liest man am besten auf der Audio Consequence Homepage unter "Grundlagen" und "Technologie" durch.

Besonders interessant scheint der Einbau in ein Gehäuse zu sein, welches - ebenso wie die Chassiskonstruktion - der Schallabstrahlung keine unnötigen Hindernisse oder Kanten in den Weg stellt:


Audio Exclusiv

Bei Audio Exclusiv spielte ein Vollbereichselektrostat, der mit Elektrostaten entgegenkommender Musik ("schnelle" akustische Instrumente wie Gitarre) vorgeführt wurde. Seitlich im Hintergrund stand auch noch ein FAST-System mit einem Breitbänder, der mit seiner inversen Gummisicke, dem genarbten Kunststoffkorb und der kegelförmigen Staubschutzkalotte sehr verdächtig nach MarkAudio aussah.


AudioNec

Einen wirklich "komisch" aussehenden Lautsprecher entdeckte ich bei AudioNec. Die großspurig Answer (= Antwort) genannte Konstruktion ist ein aktiv angesteuerter und per DSP entzerrter Dipolstrahler mit einem ungewöhnlichen "Mitteltöner", der von 200 bis 20000 Hz arbeiten soll und dessen hervorstechendstes Merkmal die lichtunterstütze Optik zu sein scheint. Das (FOUNTEK) Bändchen ist nur für den Frequenzbereich von 20 - 45 kHz zuständig.


Brinkmann

Die Firma Brinkmann assoziiert man zunächst einmal mit allem was zur Wiedergabe von Schallplatten gehört. Und da so ein Tonarm ja auch richtig eingestellt werden muss gibt es Justagelehren. Ein wirklich schönes Exemplar, welches das Herz des Maschinenbauers in mir höher schlagen lässt, lief mir denn auch bei Brinkmann über den Weg:


Cabasse

Die Musikvorführungen von Cabasse auf der High-End sind mittlerweile berühmt. Hier nimmt man sich noch Zeit um den Zuhörer in den akustischen Bann zu ziehen. Kein dauerndes, hektisches Rein- und Rauslaufen und Stühle rücken sondern 30 Minuten lang kann man sich von der Begeisterung des Monsieur Cabasse anstecken lassen. Diesmal beschränkte ich mich allerdings auf ein kurzes Photo des Ausnahmewandlers La Sphere, das einzige 4-Wege-Koaxialsystem der Welt:
  • Im Bass kommt ein - natürlich nur speziell für die La Sphere hergestelltes - 55 cm Basschassis mit Bienenwabenmembran zum Einsatz, welches auf das Volumen der außen 70 cm durchmessenden Kugel arbeitet (ca. 100 l Nettovolumen)
  • Im Grundton kommt ein 21cm Duocell Ring-Tieftöner zum Einsatz
  • Im Mittelton kommt ein 10cm P2C Ring-Mitteltöner zum Einsatz
  • Im Hochtönbereich kommt ein Hochtöner mit 28mm durchmessender Kalottenmembran aus Polyether zum Einsatz
Das Ganze wird über eine digitale Frequenzweiche vollaktiv betrieben und kostet die Kleinigkeit von 120.000 € - immerhin das Paar. Für Stereoplay eine der besten Boxen der Welt, s. Test


Davis-Acoustics

Bei Davis-Acoustics standen weniger die aus dem DIY-Bereich bekannten Chassis im Mittelpunkt sondern fertige Lautsprecherboxen. Neu erschien mir die Monitor 1 aus der Power-Serie mit einem Wirkungsgrad von 97 dB/W?/m und einer Trennfrequenz von halsbrecherischen 900 Hz - der arme 1"-Treiber . . .


Davone

Bei Davone fielen mir 2 spacig aussehende Center-Lautsprecher Namens "Ray" auf - die gar keine Center-Lautsprecher waren.

Auch der erste Lautsprecher von Davone - die Rithm - hatte eine sehr organische Form: dänisches Möbeldesign at its best!


Everything But The Box Ltd.

Ein Name, ein Programm! Die Lautsprecher der Firma Everything But The Box sehen nach allem möglichen aus - aber nicht nach einem normalen Lautsprechergehäuse. Vieles wirkt aber eher als Design-Gimmick denn konstruktiv bedingt. Vielleicht hat sich in England noch nicht rumgesprochen, dass es auch in kugelförmigen Gehäusen stehende (bzw. umlaufende) Wellen gibt?

Akustisch mehr Sinn machen da schon die Satelliten, die man an abgespannten Stahlseilen montieren kann:


Focal

Die Focal Grande Utopia EM war wieder einmal ein echter Hingucker:

Schöner kann man 2 m Lautsprecher und 260 kg kaum verpacken. Das Ergebnis wird durchweg positiv beurteilt, s. diverse Testberichte. Vor allem die Anpassbarkeit wird hervorgehoben. Für 130000 € kriegt man auch ein schönes Auto . . .


Ground Sound

Die Firma Ground Sound kommt aus Dänemark und bietet seit einigen Jahren DSP-Frequenzweichen- und Verstärkermodule für die Aktivierung von DIY-Projekten an. Bernd Timmermanns hat damit z.B. sein Referenzprojekt Optimum aktiviert - zum Schnäppchenpreis von 6000 € alleine für die Elektronik. Dafür ist das System aber extrem modular und kann an viele denkbare Ansprüche angepasst werden. Den deutschen Vertrieb hat die Firma Strassacker übernommen, und so wundert es nicht, dass Daniel Gattig (rechts, im Strassacker-gelben Shirt) ein wenig am GroundSound-Stand aushilft.

Neu im Gepäck hat Robert Sørensen (Mitte, hellblaues Shirt, leider nur von hinten) von Ground Sound die aktualisierte Version seiner Weichensoftware XOverWizzardII, die nun in der "Advanced Version" auch erlaubt Zielfunktionen vorzugeben und automatisch die optimale Kombination von Parametrischen EQalizern sucht um die Zielfunktion möglichst gut anzunähern. Dabei kommen ausschließlich IIR-Filter zum Einsatz. Zum richtigen Einstellen gehört natürlich auch ein Messprogramm, das im XOverWizzardII enthalten ist.

Bezüglich des "üblichen" Problems der Lautstärkeregelung bei DSP-Weichen geht Ground Sound aber konventionelle Wege und erwartet die Lautstärkeregelung VOR der digitalen Frequenzweiche. Das ist zwar theoretisch nicht optimal funktioniert bei unseren Aktivsystemen mit der ALTO MaxiDrive 3.4PC aber auch problemlos, wenn man die Endstufen entsprechend unempfindlich macht und so dafür sorgt, dass das Eingangssignal möglichst hoch ist. Ground Sound bietet durch einen sehr hohen Rauschabstand und 24 bit Auflösung beste Voraussetzung dafür, dass das System immer gut ausgesteuert ist.


Gryphon-Audio

Bei Gryphon haben wir vor einigen Jahren mal haufenweise CD-Titel aufgeschrieben, weil die einfach nur geniale Musik gespielt haben. Dieses Mal hat mich die Wiedergabe der großen Poseidon kaum begeistert (ich hatte aber auch nur einen hinteren Stehplatz), und ich hatte keine Ruhe den Ausführungen des Vortragenden zu lauschen.

Dafür hatte die kleine Mojo mein Interesse geweckt, war sie doch ein Beispiel dafür, dass sich AMTs als Hochtöner im High-End-Bereich durchsetzen.


HiFi-Akademie

Hubert Reith zeigte mal wieder, dass er einen Finger am Puls der Zeit hat und präsentierte den neuen Netzwerkplayer namens - netPlayer.

Eigentlich ist es keinen neues Produkt sondern eine neue Option zu einem bestehenden Produkt - dem cdPlayer. Wer einen cdPlayer im 44cm breiten Gehäuse besitzt kann ihn für 650 € zum netPlayer nachrüsten - wo gibt es das sonst?

Die Bedienung kann entweder über lernfähige oder vorprogrammierte Fernbedienungen oder alternativ auch über Web-Browser (WLAN-Handy/iPod/iPhone...) erfolgen. Wenn man den iPod Touch als Fernbedienung verwendet kann man auch das Cover und zusätzliche Informationen anzeigen. Als Quelle kann jede handelsübliche netzwerkfähige Festplatte verwendet werden.


Gemeinschaftsstand Italien

In Halle 4 gab es einen Gemeinschaftsstand für kleinere italienische Hersteller. Hier nur ein kleiner Ausschnitt davon:

Cantico zeigte die neue CX15 (links) mit 15" Koaxialchassis plus Superhochtöner sowie die kleinere CX8 (rechts) mit 8" Koaxialchassis ähnlich dem Hi-Level RX-200 als TQWT.

Pearl Evolution zeigte verschiedene Modelle mit Swans-Chassis in unkonventioneller Anordnung:


Jamo

Die Firma Jamo assoziiert man eher weniger mit High-End. Vor einigen Jahren hat man aber mit der Reference R909 (schwarz, links, UVP 11000 €/Paar) einen Achtungserfolg erzielt. Hier wurde seit langem mal wieder ein "offener" Lautsprecher mit konventionellen dynamischen Chassis vorgestellt, der nebenbei auch noch ausgesprochen hübsch aussieht und dank Stoffabdeckung auch von hinten eine gute Figur macht. Der Wirkungsgrad einer Schallwand nimmt im Bassbereich prinzipbedingt mit 6 dB/Oktave ab. Die beiden 38er Bässen sind jedoch von Hause aus so laut, dass bis 35 Hz ein Wirkungsgrad von 89 dB/2.83V in 1m Abstand erzielt werden soll. Den beiden 38er Bässen gelingt es auch genügend Luft zu verschieben.

Mittlerweile gibt es auch ein etwas kleineres, preiswerteres Modell gleicher "Strickart", die Reference 907 (rot, rechts, UVP 8000 €/Paar).

Modell
Reference 909
Reference R907
Tieftöner
2x 38cm
2x 30cm
Mitteltöner
1x 14cm
1x 14cm
Hochtöner
1x 25mm
1x 25mm


Klangfluss

Bei Klangfluss ging es offensichtlich nicht nur um Klang sondern auch um Optik: edle Materialien (z.B. Granit-Bodenplatte, aufwändige Furniere) kombiniert mit einer "klassischen" Form ließen mich innehalten. Im Hochtonbereich strahlt das Chassis von oben auf eine Kugel, die den Schall dann in alle Richtungen gleichmäßig verteilen soll. Durch Verwendung von verschiedenen Materialien (z.B. diverse Holz-, Stein- und Metallarten) soll der Klang beeinflussbar sein. Die Abstrahlung im darunter liegenden Bereich erfolgt über ein Chassis nach vorne und eines nach unten (Downfire), die beide parallel laufen (2-Wege-System). Dieses Chassis kennt der DIYler aus diversen Hobby-Hifi-Bauvorschlägen, es ist der MIVOC XAW 180 HC. Der Kunststoff-Phaseplug mit dem MIVOC-Logo wurde durch einen massiven Alu-Phaseplug ersetzt, wäre ja auch zu peinlich wenn der geneigte High-Ender zufällig darauf stoßen sollte, dass das Chassis nur 50 € kostet. Der Hochtöner ist natürlich auch von MIVOC, und zwar das Modell XGH 258 ALU - für schlappe 25 €. Das Aludrehteil in dem der Hochtöner steckt hat mit Sicherheit ein Vielfaches davon gekostet. Ach ja, die Box kostet in der Ausführung "K1 Basic" in Klavierlack weiß (8 Schichten) laut Hersteller 25.000 € / Paar (inkl. MwSt.). Dafür gibt es aber auch eine ausgelagerte Weiche mit Mundorf-Frequenzweichen-Bauteilen und 3 "Standard"-Klangkugeln mitgeliefert - sowie ein Paar weiße Wildlederhandschuhe zum "Auflegen" der Klangkugel.

Zum Klangeindruck gibt es einen interessanten Thread im HiFi-Forum von Ton-Feile, der immerhin mit seiner Tafal den DIY-Contest im letzten Jahr gewonnen und damit bewiesen hat, dass er weiß worauf es bei Musikwiedergabe ankommt.

Die Klangfluss-Homepage empfängt den Besucher mit sphärischer Musik und einem sehr sonor klingenden Sprecher, der einem ungefragt die Vorteile der Klangfluss-Philosophie einsäuselt - solange man ihn nicht durch Anklicken der Schaltfläche "Sprecher aus" (oben links) zum Schweigen bringt. Die gesamte Homepage ist sehr professionell gemacht - nicht nur optisch sondern auch unter dem Gesichtspunkt von Kaufsuggestion.


Klipsch

Es gibt ein paar Lautsprecher, an denen kann man nicht vorbei gehen. Dazu gehören für mich auf jeden Fall die Klipsch-Hörner. Zum einen die für ein Basshorn noch recht kompakte La Scala (links) und dann natürlich die Mutter aller Basshörner, das Klipschhorn (rechts), welches für die Aufstellung in einer Raumecke designt ist (weshalb es auch Klipsch-"Eckhorn" genannt wird). Beim Klipschhorn konnte man sogar "hinter die Kulissen" gucken und erkennen, dass dies zumindest vom Aspekt der Zeitrichtigkeit der Ober-GAU ist:
  • Das Basshorn hat eine Länge von etwa 265 cm
  • Das Mitteltonhorn hat eine Länge von etwa 60 cm
  • Das Hochtonhorn hat eine Länge von etwa 5 cm
Dem Eckhorn wird - zu Recht - nachgesagt, dass man damit zwar sehr gut Jazz- und Rockmusik hören kann, Klassik geht aber gar nicht. Wenn man das Klipschhorn allerdings aktiviert und mit einer DSP-Weiche die eklatanten Zeitunterschiede kompensiert wird aus dem "Raubein" auf einmal ein "Schmuselamm", mit dem man JEDE Art von Musik vortrefflich genießen kann - sogar Klassik. Mit der Qualität der Chassis hat die Rauhigkeit nämlich nichts zu tun . . .


Lansche-Audio

Bei Lansche-Audio stieß ich auf einen Lautsprecher, der höchstinteressant war und auf den Namen Cubus hörte. "Unten rum" erinnerte er mich an unsere HighLive (Photo mitte) - nur eine Nummer größer. Der Bass ist ein 18"-Chassis (statt 15" bei der HighLive), das Horn ist "nur" für den Mitteltonbereich (HighLive ab 1.2 kHz aufwärts) zuständig und hat einen Halsdurchmesser von 2" (HighLive 1.4"), und darüber thront noch ein Ionenhochtöner. Auch optisch ist das Ganze sehr gut gelungen und geklungen hat es auch noch gut. So kam ich nicht umhin mich nach dem Preis zu erkundigen - und meinte ein 15000 aus dem Hintergrundgeräusch herausgehört zu haben. Auf meine Nachfrage kam es dann etwas lauter und korrekt: 55000 €. Immerhin das Paar . . . Ein Wirkungsgrad von 99 dB/W/m dürfte besonders die Besitzer kleiner aber feiner (Röhren-) Verstärker freuen - oder Eigenheimbesitzer die Schlagzeugsoli auch gerne mal etwas lauter hören wollen . . .


MBL

Eine Vorführung der besonderen Art gab es bei MBL. Es tönten die Radialstrahler mbl101 X-treme: pro Seite 2 umgekehrt übereinander angeordnete MBL-typische 3-Wege-Radialstrahler sowie 6 impulskompensiert eingebaute Basslautsprecher in 3 Einzelgehäusen. Auf der MBL-Homepage gibt es zwar jede Menge Geschwafel, technische Informationen (z.B. Größe der Basstreiber oder Abmessungen der Lautsprecher) sind allerdings Fehlanzeige.

Die Bässe hatte ich schon einige Räume vorher vernommen. Auch die Elektronik war vom Allerfeinsten - und Allerteuersten. Das war wohl die mit Abstand teuerste Anlage auf der diesjährigen High-End. Als ich kam spielte gerade etwas von den King Singers und ich ergatterte einen Platz in der vordersten Reihe Mitte. Die Boxen standen 60° links und rechts von mir, und trotzdem schafften Sie eine räumliche Illusion und das Klanggeschehen löste sich von den Boxen - Respekt. Auch die Klangbalance schien gelungen. Noch während des Stückes wechselte ich den Platz in die vorderste Reihe der Stehplätze - auch da gelang eine realistische Vorstellung. Wer die Möglichkeit hat dieses System einmal zu hören sollte sie nutzen - man muss schließlich was zum Träumen haben . . .


Mundorf

Mundorf war dieses Jahr eine der wenigen bekannten Firmen aus dem Lautsprecher-DIY-Bereich, die auf der High-End ausgestellt haben. Grund war wohl auch die Vorstellung der neuen Serie von AMT-Hochtönern (AMT = Air Motion Transformer) die bereits in zahlreichen Fertigprodukten zu finden waren. Hier wird der Unterschied zu einem Bändchen oder Magnetostaten erklärt.

Die HiFi-Chassis werden jetzt mit angepassten und optimal bedämpften Rückkammern ausgeliefert (Zusatz "c" zur Modellnummer), so dass sich der DIYler nicht mehr um dieses knifflige Thema kümmern muss. Wenn er will kann er die Rückkammern aber auch abnehmen, dann sollte er aber um die Vor- und Nachteile einer solchen Aktion wissen.

Neben den im HiFi-Bereich eingesetzten "Standard"-Chassis wurden auch besonders "lange" AMTs und die für den Profi-Bereich gefertigten AMTs gezeigt: Mundorf demonstrierte so, dass man das Antriebsprinzip von Grund auf verstanden hat und auf den jeweiligen Einsatzbereich optimieren kann.

Sorry für die schlechten Bilder aber die Kombination Glaskasten und Halogenstrahler ist halt tödlich . . .

Ein besonderer Hingucker war der Prototyp eines Holzhorns für den großen Profi-AMT PS6015ND:

Das vor Ort verteilte Datenblatt verspricht 100 dB/2.83V/m ab 600 Hz und extrem geringe Klirrwerte.


Nubert

Bei Nubert war die Hütte brechend voll. Da habe ich nur schnell ein Bild von der Weiche der NuVero 14 gemacht und vom Nubert-Maskottchen "nubi".

Na ja, die Weichenbauteile sind zahlreich, aber nicht unbedingt highendig sondern eher Standardqualität bei den Spulen bzw. von ordentlicher Qualität bei den Kondensatoren (immerhin insgesamt 16x 22 uF MKT + 6.8 + 10 uF MKT). Daher ist der Weichenstriptease zumindest auf dieser Messe wohl eher kontraproduktiv . . .


Paradigm

Das Bild zeigt den extrem kompakten Subwoofer Seismic 110. Damit aus einem so kleinen Gehäuse Tiefbass kommt braucht man ein Chassis mit sehr schwerer Membran welches dann relativ steif aufgehängt werden kann (kleines Vas) und dennoch eine relativ tiefe Resonanzfrequenz besitzt. Damit der Wirkungsgrad nicht in die Knie geht braucht man einen sehr starken Antrieb (Magnet + Verstärker).

Um genügend Schalldruck zu erzeugen muss natürlich auch hier genügend Luft verschoben werden, was bei dem kleinen Gehäusevolumen leicht +/- 10% ausmachen kann und damit zu Klirrfaktor führen muss.


Raidho Acoustics

Bei Raidho Acoustics aus Dänemark fiel mir zunächst das schlichte Design der C-1.0 auf. Der Hochtöner wird zwar als "sealed ribbon tweeter" bezeichnet, auf Nachfrage handelt es sich aber um einen Hochtöner der Gattung Magnetostat. Der Bass-/Mitteltöner ist wie alle Raidho-Chassis aus Keramik. Im Gegensatz zum "Backprozess" bei den Accuton-Chassis wird hier allerdings die ursprüngliche Alumembran galvanisch zu weiten Teilen in Keramik umgewandelt.

Im Hörraum wurde die C-2.0 (rechts) und die C-4.0 (links) vorgeführt. Obwohl der Hochtöner der C-4.0 genau so aussieht wie der der anderen Boxen ist die Folie deutlich leichter und der Magnet deutlich stärker.

Beim Fotografieren fiel mir ein einzelnes Chassis als Handmuster auf, das ich netterweise draußen fotografieren durfte:

Hier finden sich noch weitere technische Details zu den offensichtlich selbst entwickelten Treibern.


Revel

Hier fiel mir der martialisch anmutende Tieftöner auf, der wohl im Rhythm2-Subwoofer der Ultima-Serie zum Einsatz kommt. Die steil angestellten Streben können die auftretenden Kräfte (die Membran stößt sich vom Magnetsystem ab) besser in das Gehäuse ableiten.


Schnelle Audio Systems

Hier gibt es Rundumstrahler in 2-Wege- und 3-Wege-Anordnung. Die Hochtöner strahlen dabei nach unten gegen einen Zerstreukörper. Interessant ist die 3-Wege-Anordnung der IS3:


Sitzen

Hier mal ein paar "unkonventionelle" Sitzangebote:


Stein-Music

Zum 2. Mal trafen wir Holger Stein auf der High-End. Interessant war der weiterentwickelte Lautsprecher Masterclass SP1.1, der nur mit einem "getunten" 20cm Breitbänder bestückt ist. Die Membran ist getränkt, die Staubschutzkalotte entfernt und durch eine Art Unterlegscheibe ersetzt. Bei den bisherigen Versionen war die Sicke von vorne teilweise mit einem getränkten Textilfaden bedämpft. Diese Strategie wurde beibehalten, der Textilfaden wurde jedoch nach "hinten" verbannt.

Auffällig ist auch die Lochung der Membran per "Stecknadel". Jede einzelne Maßnahme wurde Schritt für Schritt in vielen Hörsessions entwickelt. Die gefundenen Maßnahmen werden in Handarbeit umgesetzt. Zusammen mit dem hervorragend verarbeiteten Hochglanz-Gehäuse erklärt das den Paarpreis von 8200 €.


SW Speakers

Beim Vorbeigehen fiel mir diese Skulptur auf. Andere Firmen setzen Glasfaser als Membranmaterial ein, hier wurde das Gehäuse daraus gefertigt. Auf der Homepage des Herstellers wird man mit beruhigender Musik empfangen und auch die "Magic Flute" will wohl kein akustischer Vorschlaghammer sondern eher Feingeist sein.

Die Chassis kommen offensichtlich von SEAS aus der Excel-Serie:

Die akustischen Zentren sind sehr weit auseinander, das sind einige Meter Hörabstand empfehlenswert.


Symphonic Line

Bei Symphonic Line fiel uns ein Lautsprecher mit 20cm Podszus-Görlich Vollkonus-Basschassis und AMT-Hochtöner auf, die RG5 Edition zum "schlanken" Paarpreis von 14500 €. Der Abstand zwischen Bass und Hochtöner ist so "gewagt" groß, weil in der RG5 Mk3 dort ein Kalottenhochtöner sitzt.


Voxativ

Auf dem Stand von Silent Wire wurde Live-Musik präsentiert:

Zur Wiedergabe der Gesangsstimme wurde die Ampeggio von Voxativ verwendet. Das Gehäuse (Rearloaded Horn) wird vom Klavierbauer Schimmel angefertigt, das speziell entwickelte Breitbandchassis AC-3X durchläuft keinerlei Frequenzweichenbauteile. Der Wirkungsgrad liegt bei 98 dB/W/m, das dürfte besonders Besitzer von kleinen aber feinen (Röhren-) Verstärkern freuen.


Wavecor

Wavecor war dieses Jahr - neben Mundorf - eine der wenigen bekannten Firmen aus dem Lautsprecher-DIY-Bereich, die auf der High-End ausgestellt haben. Die Chassis sind im DIY-Bereich noch relativ neu und werden seit kurzem auch von der Firma Strassacker in Deutschland vertrieben. In diversen Vergleichstests haben sie sich gut bis sehr gut geschlagen und sollten bei einer Eigenentwicklung in die nähere Auswahl kommen.

Besonders lobenswert ist auch die Tatsache, dass alle Messdaten als Textdatei heruntergeladen werden und so z.B. in Simulationsprogramme wie Boxsim geladen werden können.

Bei den Hochtönern gibt es neben "normal großen" Versionen mit Ferritmagnet auch kleine Varianten mit Neodymantrieb. Für selbst gemachte Fronten oder Waveguides ist auch die "nackte" Variante interessant:


WLM

Die Wiener Lautsprecher Manufaktur war wieder einmal einen Besuch wert. Hier hat man immer das Gefühl da spielt wirklich Musik. Ich habe nur kurz die kleinere Standbox Stella mit Subwoofer gehört. Trotz Low-Tech-Chassismaterial (Konus-Hochtöner ähnlich VISATON TW70, Basschassis ähnlich VISATON W130) machen die Dinger Musik als wenn es kein Morgen gäbe.

Beim Umschalten auf die Aura mit aufgesetzter PAC-Hochtoneinheit klang der Hochtöner zunächst deutlich "anders". Das Photo lässt vermuten, dass sich hinter der PAC-Einheit ein Horn mit ovaler Mundöffnung ähnlich dem EighteenSound XT 120 oder 2 verschränkte Konushochtöner verbergen.


XTZ

XTZ zeigte dieses Jahr gleich 2 Highlights. Zum einen das neue Lautsprecher-Flagschiff, die Divine. Für 4000 € Paarpreis bekommt man allerhand geboten: Wer gehäusetechnisch 2 linke Hände hat kann sich hieraus eine schöne Aktivbox bauen - sofern die passive Weiche mit ihren Verstellmöglichkeiten nicht schon "passt". Allein die Chassis kosten ca. 900 € - pro Box!

Das 2. Highlight ist der DSP-Verstärker AD 10.0 DSP. Mit dem dazugehörigen Messmikro und der Messsoftware kann man eine Über-Alles-Entzerrung am Hörplatz realisieren, die Dank kombinierter IIR- und FIR-Filtertopologie auch im Zeitbereich optimiert ist. Die Entzerrungstechnologie hat man übrigens bei Dirac Research eingekauft, die unter anderem die BMW-Premium-Soundsysteme mit eben dieser Technologie realisiert haben. Der DSP hat 2 Eingänge und bis zu 6 Ausgänge und soll auch eine 3-Wege-Frequenzweiche rechnen und das Gesamtsystem perfekt am Hörplatz entzerren können. Die Softwareversion mit Über-Alles-Entzerrung soll bis Ende des Jahres verfügbar sein, die Version die auch eine Filterung zulässt kommt erst Anfang nächsten Jahres, da hier viel "Unsinn" gemacht werden kann.

Die Wirkung der Raumentzerrung konnte in einer kleinen, mit Absicht sehr ungünstigen Hörkabine (Breite ca. 2 m, Tiefe ca. 3 m, Höhe ca. 2.5m) vorgeführt werden. Die Lautsprecher standen in der Ecke und bis auf den kurzflorigen Teppichboden waren alle Begrenzungsflächen schallhart.

Die Wiedergabequalität ohne Entzerrung war denn auch unter aller Kajüte: ein viel zu fülliger Grundtonbereich wurde durch einige Raummoden "verfeinert", der Hochtonbereich schien daher unterbelichtet und wegen der ausgeprägten Vielfachreflexionen völlig "verwaschen" bzw. zeitlich unpräzise. Mit Raumentzerrung auf den einzigen Hörplatz war der Bass- und Grundtonbereich entschlackt und kurze Impulse hatten eine klare Zeitstruktur - kurz: die Musik war trotz der extrem ungünstigen Rahmenbedingungen gut genießbar. Bleibt abzuwarten wie einfach die Entzerrung und die Definition unterschiedlicher Zielfunktionen funktioniert. Auf jeden Fall können mehrere Setups gespeichert und per Fernbedienung aktiviert werden. Ach ja, der Preis: Messmikro + Software + DSP-Vollverstärker mt 2x 125 Watt ICEpower Digitalverstärker sollen 1500 € kosten - das wäre ein echtes Schnäppchen.


Zellaton

"Zellaton by Podszus" - neuer Name, legendäre Chassis. Obwohl die Auslagen in der Vitrine DIY-Her(t)zen höher schlagen lassen - die Chassis sind nicht für DIY gedacht sondern nur für OEM, also andere Firmen. Die bisherigen Car-HiFi-Chassis werden allerdings einzeln verkauft.

Einziges Produkt der Firma Zellaton ist der Lautsprecher Zellaton One, den man sich zwar von allen Seiten angucken kann, über den man ansonsten aber nichts erfahren kann. Auf der Messe wurde ein Einführungspreis von "nur" 9900 €/Paar genannt, der sich in Kürze dann auf den "normalen" Preis von 11900 € ändern werde.

Besonderes "Schmankerl" der Zellaton One ist der Vollkonus-Hochtöner in Podszus-Machart:

Auch bei Expolinear gibt es die originalen Podszus-Görlich-Chassis. Das erinnert mich an das legendäre Buch der Wahrheit (PDF, 2.8 MB) von DYNAUDIO, welches in der 2. Auflage den Zusatz "jetzt noch wahrer" trug . . .

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