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Tang Band W5-1880Edler 5" Breitbänder von TANG BAND

Auf die Frage "wie viel Lautsprecher braucht der Mensch" haben die Leute von TANG BAND seit fast 30 Jahren dieselbe Antwort: "ein 4" oder 5" Breitbänder reicht völlig aus!" Das heutige TANG BAND-Sortiment umfasst fünfzehn 4" Breitbänder und fünf 5" Breitbänder. Welchen soll man da nehmen? Papier-, Polypropylen oder Titanmembran? Neodym- oder Ferrit-Magnet? 4" oder 5"?

Damit da auch im Bass etwas geht wäre ein 5-Zöller mit großem linearem Hub wie der W5-1880 sicher die beste Wahl - und der ist seit neuestem auch beim (neuen) offiziellen deutschen Vertrieb hs-sound erhältlich. Wir haben unser Paar von unserem Abonnenten DaVinci, wobei er - aus Designgründen - den Korb abgedreht hat, so dass wir das Chassis nicht versenkt gemessen haben.

Damit können wir nach dem W5-1611SA (HSB-Datenblatt), dem W5-2106 (HSB-Datenblatt) und dem W5-2143 (HSB-Datenblatt) schon den vierten 5"-Breitbänder von TANGBAND in unserer Folterkammer quälen . . .

Die Besonderheit des W5-1880 ist sein aufwändiges Unterhang-Magnetsystem, das wir prinzipiell schon vom W8-1772 (HSB-Datenblatt) bzw. W8-1808 kennen: die 5 mm hoch gewickelte Schwingspule bewegt sich in einem 15 mm hohen Luftspalt. Damit erreicht man einen hohen linearen Hub von +/- 5 mm bei trotzdem geringer bewegter Masse Mms von 7.0 Gramm - auf Kosten eines aufwändigen (und damit euren) Magnetsystems. Die mit Bambusfasern verstärkte Papiermembran kennen wir schon vom W5-2143, der W5-1880 verwendet jedoch eine Sicke aus Gummi (W5-2143: Santoprene) und der Phaseplug aus Kupfer ist aufwändiger.

Unser ausführliches Datenblatt klärt, ob der TANG BAND W5-1880 ein vollwertiger Breitbänder ist und ob er untenrum mit seinem großen linearen Hub punkten kann . . .

Die Testchassis wurden uns von unserem Abonnenten daVinci zur Verfügung gestellt.

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Kommentare

yogibär
2 tage vor
Danke für den wie gewohnt ausführlichen und objektiven Bericht.
Ohne den W5-180 gehört zu haben, bleibt mein Favorit der W5-2143.
Ich setze Breitbänder sowieso nicht als Fullrange ein.

Viele Grüße
Thomas
plasma
2 tage vor
Danke für den Test. Nunja, von TB sind wir eigentlich besseres gewohnt.
Schon etwas schwer zu bändigen das Teil.
daVinci
2 tage vor
da ich beide Breitbänder benutzt habe und ausschließlich per DSP korrigiere, kann man schon deutliche Klangunterschiede feststellen. Für meinen Geschmack ist der 1880er räumlicher, feiner auflösend und alles in allem noch etwas unsichtbarer in der Wiedergabe. Es hat noch mehr von so einer gewissen unmittelbaren Nähe, die man eigentlich eher von Kopfhörern kennt, gepaart mit der weiten Räumlichkeit und Bühne, die man von Lautsprecherboxen kennt. Vielleicht kann man das so besser verstehen, was ich mit Auflösung meine. Auflösung, die man sonst eigentlich nur mit hochwertigsten Kopfhörern hat. Der Kopfhörer hat halt wieder andere Probleme und die Musik spielt halt im Kopf ab und das hat man halt bei den 1880ern nicht und da ist schon noch ein Sprung zwischen dem anderen Modell und dem. Dass der ohne DSP auf den ersten Blick schlechtere Messwerte hat, das war ja schon fast zu erwarten, denn wie wir das ja von Tangband schon gewohnt sind, sind die Dinger ja alle niemals zu Ende entwickelt.

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