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Monacor SPH-390TC

Genügsamer 38er von MONACOR

 

Um tiefe Töne laut wiederzugeben muss viel Luft verschoben werden. Das geht zwar auch mit kleinen Chassis und sehr großem Hub, aber bei entsprechendem Tiefgang geht das meistens auf Kosten des Wirkungsgrades. Wenn ein hoher Wirkungsgrad gefordert ist kommt man um eine große Membrane nicht herum.

Damit man ein Geräusch doppelt so laut empfindet muss man leider 10 dB mehr Schalldruck erzeugen. Dazu braucht man bei gleichem Wirkungsgrad die 10-fache Leistung, und im Bassbereich muss die 3.16-fache Menge Luft verschoben werden. Bei gleichem Hub wird so aus einem 20er Tieftöner mit ca. 230 cm² Membranfläche ein Tieftöner mit 727 cm² Membranfläche - das ist zwischen einem 30er (ca. 530 cm²) und einem 38er (ca. 880 cm²) Tieftöner. Die 10-fache Verstärkerleistung muss man erst mal haben und das Chassis müsste sie auch thermisch verkraften - besser ist es da den Wirkungsgrad um 5 dB zu erhöhen, dann braucht man "nur noch" die 3.16-fache Leistung.

"Dummerweise" brauchen solche Chassis dann meist ein großes Gehäuse um auch tief zu kommen (s. Zusammenhang zwischen Wirkungsgrad, unterer Grenzfrequenz und Gehäusevolumen). Erfahrungsgemäß reicht eine untere Grenzfrequenz von ca. 35 bis 40 Hz, da in den meistens Räumen stehende Wellen um die 29 bis 34 Hz (längste Raumabmessung 6 bis 5 m) den Frequenzgangabfall kompensieren.

Wenn man den großen Tieftöner dann noch auf die Seite verbannt sieht die Box von vorne ganz harmlos aus. Diesen "Trick" haben wir bei unserer DreiZwo bzw. 32M2 angewendet. Die kann zwar schon recht laut (wenn 100 Watt Verstärkerleistung zur Verfügung stehen), aber bei einer Party macht die DreiZwo dann doch schlapp.

Ein geeignetes Chassis für eine "große" DreiZwo scheint der MONACOR SPH-390TC zu sein: er kann ca. die 4-fache Menge Luft verschieben und hat (bei Parallelschaltung der beiden Schwingspulen) einen deutlich höheren Spannungs-Wirkungsgrad.

Unser detailliertes Datenblatt klärt, was der MONACOR SPH-390TC kann und wie er am besten eingesetzt wird . . .

MarkAudio wieder bei BPA

Markaudio Alpair 10Gerade habe ich auf der MarkAudio Seite gesehen das Nick Baur von BPA wieder als Vertrieb für die damals recht beliebten MarkAudio Fullrange Chassis aufgeführt ist. Auf der Omnes Audio Seite habe ich sie auch gefunden und somit können wir dann wieder einfach an so schöne Chassis wie den MarkAudio Alpair 10 kommen, den wir 2009 gut getestet hatten und der in der MarkO eine tolle Performance gezeigt hatte.
Offenbar gibt es von MarkAudio nun auch andere Serien wie MAOP oder Pluvia. Was es damit auf sich hat müssen wir noch herausfinden.

Wir sind gespannt was da auf uns zukommt

Magazin Umbau

Im Rahmen der nächsten Tage kann es immer wieder mal zu kurzen Ausfällen kommen und die ein oder andere Mail landet bei euch. Ich kopiere das Magazin auf eine andere Instanz und reinige dabei direkt die Userdatenbank. Ich möchte die neue Instanz möglichst sauber halten damit es wieder ein Paar Jahre läuft. Eben wurden alle User abgeschaltet und ihr habt eine Mail bekommen. Jetzt werden alle aktiven User nach und nach wieder online gehen und das System sendet euch schon wieder eine Mail.

Euer altes Passwort sollte immer noch gültig sein

Alle alten Userdaten werden gelöscht.

 

Wundert euch nicht und habt Geduld

:-) Theo

GRS PT6816-8

Preiswerter Mittel-/Hochton-Magnetostat von GRS

 

Wir haben schon mehrere Magnetostaten getestet (z.B. B&G NEO3 PDRi (Raw), B&G NEO8 und B&G NEO10) - aber die kamen meistens von BOHLENDER & GRAEBENER (kurz: B&G).

Früher konnte man die B&G-Chassis bei Proraum bekommen, wegen der hohen Exemplarstreuungen und Änderungen im Vertrieb hat man den Verkauf aber eingestellt (s. Stellungnahme Proraum). Mittlerweile sind die nur noch bei Parts-Express aus den USA zu bekommen. Zu den saftigen Preisen kommen dann noch saftige Versandkosten.

Für Hochtöner ab 2.5 kHz hat sich mittlerweile mehr das AMT-Prinzip durchgesetzt (s. Der dynamische Lautsprecher im Wandel). Will man mit einem AMT oder Bändchen tiefer kommen (z.B. bis unter 1 kHz) wird es eng - hier haben dann Magnetostaten nach der "B&G-Bauform" die Nase vorn (z.B. der B&G NEO8).

Bei Parts-Express gibt es auch die Marke GRS (= "Great Replacement Speaker" bzw. "Großartige Ersatzlautsprecher") - die Amis haben ja kein Problem mit ihrem Selbstbewusstsein . . . Und die bieten auch Magnetostaten an, die den B&G-Typen verdächtig ähnlichsehen. Neben vermeintlichen Nachbauten (mit fast identischen Abmessungen) gibt es aber auch ein Modell, was es so von B&G nicht gab - den PT6816. Und der ist auch noch schön preiswert ;-)

Ob der GRS PT6816 wirklich ein Schnäppchen ist klärt unser ausführliches Datenblatt (nur für Abonnenten).

Celestion CF-0617M

 

Schicker PA-Mitteltöner von CELESTION

 

Im PA-Bereich gibt es viele interessante Chassis für laute HiFi-Projekte - aber die Optik ist meist unter aller Sau. Insbesondere diese 4-teiligen Pappdichtungen auf den meisten PA-Bässen sind eine Folter fürs Auge und definitiv nichts fürs Wohnzimmer (zumindest nicht ohne Verkleidung).
Früher gab es z.B. bei AUDAX ausgesprochen schöne Chassis für LAUT-Sprecher, wie das Cover des 1982er Prospekts zeigt. Insbesondere der Mitteltöner MHD17HR37 mit seiner flachen Schaumstoffsicke war auch akustisch ein Leckerbissen und wurde damals in zahlreichen großen PA-Boxen als Mitteltöner eingesetzt.
Und der bei Monacor gelistete CELESTION CF0617M macht deutliche technische und optische Anleihen bei diesem "Oldie" - Grund genug ihn sich mal genauer anzuschauen. Mit 96 dB Wirkungsgrad und einer Belastbarkeit von 200 Watt sollen 120 dB Maximalschalldruck möglich sein - Respekt. Der Einsatz wird ab 300 Hz empfohlen - die kann er sicherlich besser wiedergeben als ein 38er Tieftöner.

Unser ausführliches Datenblatt klärt, ob der CF0617M auch unter HiFi-Gesichtspunkten eine gute Figur macht . . .

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