SEAS L22ROY2 XM011-08
8-Zoll Extrem-Subwoofer von SEAS
Um tiefe Töne laut wiederzugeben muss viel Luft verschoben werden. Das geht zwar mit kleinen Chassis und sehr großem Hub, aber bei entsprechendem Tiefgang geht das meistens auf Kosten des Wirkungsgrades - denn in dem Punkt lässt sich die Physik nun mal nicht überlisten (s. Zusammenhang zwischen Wirkungsgrad, unterer Grenzfrequenz und Gehäusevolumen).
SEAS baut nun in seiner Extreme-Reihe nach dem 10-Zöller L26ROY (den es in 4 Varianten gibt) auch einen 8-Zöller, den L22ROY2 (in 2 Varianten).
Uns wurden zwei 8-Ohm-Chassis (XM011-08) zum Test angeboten - und da haben wir nicht lange gezögert. Schon VOR dem Auspacken hat uns das Chassis durch sein enormes Gewicht Respekt eingeflößt. Beim Auspacken haben wir gut gemachte PE-Schaumblöcke für die Vorder- und Rückseite des Chassis vorgefunden, die saugend schmatzend passten und im Falle eines Herunterfallens das Chassis trotz 6.5 kg Eigengewicht schützen dürften.
Die Anfassqualität des Chassis ist sehr gut. Der L22ROY2 ist mechanisch ein Bolide, aber von vorne sieht er noch relativ zivil aus - sozusagen ein Wolf im Schafspelz.
Unser ausführliches Datenblatt klärt, was der L22ROY2 XM011-08 auf der Pfanne hat und wie man ihn am besten einsetzt . . .
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- Kategorie: Tieftöner
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Entkoppelung, dann klingt alles viel besser.
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Entkoppelung - wie geht das eigentlich? (Fortgeschrittene)Das Thema Entkoppelung ist im HiFi-Bereich (und im Lautsprecher-Selbstbau) vor allen Dingen bei den Lautsprecher-Füßen relevant: die einen wollen den Lautsprecher möglichst gut ankoppeln, die anderen wollen ihn entkoppeln. Manche Selbstbauer wollen gar das Chassis vom Gehäuse entkoppeln um mechanische Schwingungen/Kräfte gar nicht erst ins Gehäuse einzuleiten. Aber bevor wir uns das im Detail anschauen betrachten wir erst mal die fertige Lautsprecherbox und fragen uns:
Das hört sich zwar "einfach" an, aber die Zusammenhänge sind durchaus komplex. Das bedeutet, dass man für die Erklärung auch mal Physik-Kenntnisse der Mechanik bemühen muss und dass es nicht ohne Formeln und Gleichungen geht. Wer davon Kopfschmerzen bekommt darf gerne auf das jeweilige Fazit "vorspulen" und sich nur die Bildchen angucken: - Fazit Entkoppelung vom Boden: - Fazit Entkoppelung von der Schallwand: - Fazit Entkoppelung bei Fußpunkt- bzw. Weganregung: Den größten Lerneffekt gibt es natürlich, wenn man den Artikel komplett "studiert" ;-) |
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- Kategorie: Verschiedenes
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Kartesian Cmp25_vHP
1-Zoll Horn-Hochtöner von KARTESIAN
Schon lange liebäugeln wir mit Chassis von der 2011 gegründeten, französischen Firma KARTESIAN, die sich selbst als Speaker Innovator bezeichnet. Bis 2020 wurde nur der OEM-Markt beliefert, seitdem wurden auch eigene Produkte für den Selbstbauer angeboten, die in Europa nur über TLHP erhältlich sind.
Auch für den Nachfolger der LittleWatt MkII hatten wir ein KARTESIAN-Chassis im Visier, den WOM300_vDIY. Aber leider stellt KARTESIAN keine Testchassis zur Verfügung, sondern gewährt nur einen Rabatt von 10% auf die Preise von TLHP - und bei einem Stückpreis von 300 € sind das immer noch 540 € nur zum Ausprobieren . . .
Aber jetzt flog uns von unserem Abonnenten daVinci ein kleiner Horn-Hochtöner Cmp25_vHP von KARTESIAN zu - und da haben wir natürlich sofort zugegriffen. Und von unserem Abonnenten DesLumos fliegt uns demnächst noch ein Pärchen Lom185_vKi zu - stay tuned!
Der Cmp25_vHP hat eine geringe Kompressionsrate, d.h. der effektive Membrandurchmesser ist nur wenig größer als die Hornöffnung, wobei der Phaseplug nur einen Teil der Membrane abdeckt, die demnach in großen Teilen den direkten Weg ins Horn findet. Der Außendurchmesser beträgt 103 mm, das Horn erweitert sich bis auf einen Durchesser von ca. 83 mm und ist etwa 45 mm tief. KARTESIAN empfiehlt den Einsatz ab 3 kHz
Ob dieses Chassis eher ein lauter Kalottenhochtöner mit großem Waveguide oder ein kleiner Kompressionstreiber ist klärt unser ausführliches Datenblatt . . .
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Fostex FF125WK
Aktueller 5¼-Zoll Breitbänder von FOSTEX
FOSTEX-Breitbänder hatten schon in den 70er und 80er Jahren einen sehr guten Ruf - nicht zuletzt durch den Vertrieb durch die Firma ACR, damals ein Synonym für hochwertigen Lautsprecher-Selbstbau (heute konzentriert man sich auf Car-HiFi). Besonders legendär ist der FOSTEX FE103 durch den ebenfalls legendären Bauvorschlag "Le Petit" aus der ebenfalls legendären französischen Zeitschrift "L' Audiophile". Uns flog kürzlich ein Pärchen "Le Petit" mit dem FOSTEX FF125WK zu (s. Bericht) - und aus diesem Pärchen stammen die hier getesteten FF125WK.
Der Breitbandlautsprecher kommt dem Ideal der Punktschallquelle sehr nahe - der gesamte Schall kommt schließlich von einer kleinen Fläche (wenn auch nicht aus einem Punkt). Im Bassbereich ist so ein Breitbänder allerdings oft limitiert, denn großen Membranen und große Membranhübe vertragen sich nicht gut mit der Anforderung, auch hohe Frequenzen bis 20 kHz wiedergeben zu können. Ein guter Kompromiss sind Breitbänder mit 5¼ und 6½ Zoll bzw. 13 und 17 cm Nenndurchmesser: kleinere Breitbänder haben zwar eine bessere Hochtonwiedergabe (geringere Bündelung), können aber einfach nicht genug Luft verschieben (Verschiebevolumen = Membranfläche x Hub) für eine ausreichende Basswiedergabe. Breitbänder mit 20 cm Nenndurchmesser (oder mehr) können zwar mehr Luft verschieben, schwächeln dann aber im Hochtonbereich.
Der FOSTEX FF125WK tritt in die Fußstapfen des FF125K, mit dem er optisch einige Gemeinsamkeiten hat (Korb, silberne Staubschutzkalotte, strukturierte hintere Polplatte).
Unser ausführliches Datenblatt klärt, was der FF125WK so auf der Pfanne ähm Membrane hat . . .
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- Kategorie: Breitbandchassis
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